Klaus Koppe
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40 Jahre Dresden - Ostrava
2011 feiern Ostrava und Dresden das 40. Jubiläum ihrer Städtepartnerschaft. Von 1971 bis heute hat sich eine lebendige Verbindung entwickelt, von der viele Bereiche des öffentlichen Lebens beider Städte profitieren.
Schwerpunkte des Jubiläumsjahres sind Veranstaltungen im Frühsommer in Ostrava und im Herbst in Dresden.
 
http://www.dresden.de/de/02/100/012_40_Jahre_Dresden-Ostrava.php





Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich und der Ministerpräsident der Tschechischen Republik, Petr Nečas, laden am 7. Oktober 2011 zur ersten sächsisch-tschechischen Energiekonferenz nach Dresden ein.

Auch der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, sowie der Minister für Industrie und Handel der Tschechischen Republik, Martin Kocourek, nehmen an der Konferenz teil. Es werden insgesamt rund 150 Gäste aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft erwartet. Fragen zur Zukunft der Energiewirtschaft und der Energiesicherheit im Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik stehen im Mittelpunkt dieses ganztägigen Erfahrungsaustauschs.



Tillich fordert höhere Sicherheit in tschechischen Atomkraftwerken
 
Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) fordert höhere Sicherheitsstandards für die Atomkraftwerke in Tschechien. Zwar werde die Entscheidung der tschechischen Regierung für eine weitere Nutzung der Kernenergie respektiert.
 
Dresden (dapd-lsc). 'Wir würden uns aber wünschen, dass die tschechischen Energieversorger die international üblichen Standards und Sicherheitsfragen beachten', sagte Tillich am Freitag auf der ersten sächsisch-tschechischen Energiekonferenz in Dresden.
 
Tschechiens Ministerpräsident Petr Necas verwies in einer Grundsatzrede darauf, dass die Kernenergie in seinem Land weiterentwickelt werde. Die deutsche Entscheidung für einen Ausstieg aus der Kernenergie werde allerdings akzeptiert. Einer weiteren Zusammenarbeit der beiden Länder in Energiefragen stünden die unterschiedlichen Auffassungen nicht im Wege, sagte Necas.
 
Tschechien betreibt an der Grenze zu Sachsen das Atomkraftwerk Temelin. Außerdem gibt es einen zweiten Meiler in Dukovany. Damit deckt das Land rund ein Drittel seines Strombedarfs. In Temelin sollen zwei weitere Reaktorblöcke entstehen. Umweltschützer kritisieren immer wieder Sicherheitslücken in dem AKW.
 
Abseits der Meinungsverschiedenheiten in der Nutzung der Atomenergie betonten Tillich und Necas die große Bedeutung der Braunkohle für die Energiegewinnung. 'Indem wir die heimische Braunkohle nutzen, sind unsere beiden Länder weniger abhängig vom Import anderer Energieträger wie zum Beispiel Erdgas und Erdöl', sagte Tillich. Da Deutschland den Strombedarf der hochtechnologischen Industrie noch nicht ausschließlich aus erneuerbaren Energien decken könne, sei die Braunkohlenutzung mittelfristig unverzichtbar. 'Somit ist die heimische Braunkohle der Partner für die erneuerbaren Energien', ergänzte der Ministerpräsident.
 
Zukünftig wollen Sachsen und Tschechien beim Thema Energiewirtschaft enger zusammenarbeiten. Beide Politiker unterzeichneten dafür eine gemeinsame Absichtserklärung, in der unter anderem eine Weiterentwicklung grenzüberschreitender Strom- und Gasversorgungsnetze vereinbart wurde. Bei der Energieeffizienz soll zudem eine gemeinsame Forschung vorangebracht werden.
 
Rund 150 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten auf der sächsisch-tschechischen Energiekonferenz über die Zukunft der Energiewirtschaft und -sicherheit.


 
Tschechiens Ministerpräsident Petr Necas und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich



Tschechiens Ministerpräsident Petr Necas und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich bei der Unterzeichnung der Vereinbarung

 
 
 
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