Klaus Koppe
  Vereinbarung TUD-TUO
 



Vereinbarung mit Ostrava

 

Start für die Kooperation im Maschinenwesen der Technischen Universitäten Dresden und Ostrava: Wissenschaftler des Maschinenwesens aus Dresden und Ostrava wollen ihre Zusammenarbeit erweitern. 

Eine Vereinbarung über die Kooperation zwischen den Fakultäten Maschinenwesen der Technischen Universitäten Dresden und Ostrava wurde am 19. September 2002 von Dekan Professor Petr Horyl und Studiendekan Professor Jörg Huhn unterzeichnet. Mit dem Vertrag werden vor allem gemeinsame Projekte in Forschung und Lehre, der damit verbundene Austausch von Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studenten sowie die gegenseitige Belieferung mit aktuellen Publikationen geplant. Es wurde vereinbart, ein Arbeitsprogramm zu erstellen, das alle 3 Jahre aktualisiert wird. Bereits seit vielen Jahren arbeiten das TU-Institut für Energietechnik in Dresden und das gleichnamige Institut der TU Ostrava in Lehre und Forschung zusammen.

 

Nun wurde ein Vertrag zwischen den beiden Fakultäten für Maschinenwesen geschlossen, der erste zwischen beiden Unis überhaupt.

Vertragsabschluss unter den Augen von Gustav Anton Zeuner:

Die Professoren Petr Horyl (l.) und Jörg Huhn tauschen die Dokumente aus.



UJ sprach mit Professor Petr Horyl, Dekan der Fakultät Maschinenwesen der TU Ostrava.

 

UJ: Bitte stellen Sie unseren Lesern die Technische Universität Ostrava kurz vor.

 

Professor Horyl: Die TU Ostrava gehört zu den ältesten tschechischen Technischen Universitäten. Sie wurde 1849 infolge der Entwicklung der Montanindustrie gegründet.

 

Bei uns studieren 14.500 Studenten an den Fakultäten Elektrotechnik, Maschinenwesen, Bauwesen, Hüttenwesen, Ökonomie, Bergbau und Sicherheitstechnik. Wie Sie sehen, sind wir eine „richtige“ Technische Universität, denn es gibt in Ostrava auch noch die Universität Ostrava. An unserer Fakultät studieren rund 2.000 junge Leute.

 

Gibt es bei ihnen die modernen zweistufigen Studiengänge?

 

Bereits seit 7 Jahren können unsere Studierenden den Bachelorabschluss ablegen. Anfangs gab es ziemliche Vorbehalte dagegen, weil der Bachelor unbekannt war. Mittlerweile sieht das anders aus und wir bieten auch Masterstudiengänge an. Übrigens studieren rund 90 Prozent unserer Studenten, die den Bachelor erwerben, dann im Ingenieurstudium weiter. Unsere Studiengänge sind alle international zertifiziert, allerdings auf der Basis der tschechischen Sprache.

 

Das dürfte für ausländische Studierende problematisch sein …

 

Ja, deswegen sind wir derzeit dabei, unsere Studiengänge in Englisch und teils auch in Deutsch zertifizieren zu lassen, denn wir streben natürlich an, dass ausländische Studenten, die in Ostrava Abschlüsse machen, diese auch zu Hause anerkannt bekommen. Zum Glück lehren bei uns genügend Dozenten, die ihre Lehrveranstaltung auch in Englisch bzw. Deutsch halten können. Auf alle Fälle sollten Studierende, die zu uns kommen, diese Sprache beherrschen.

 

Mit Professor Horyl sprach Karsten Eckold

 

ä Institut für Energietechnik

Dr. Klaus Koppe

Telefon (0351) 463-34983

 

Quelle: Dresdner Universitätsjournal 15/2002 S. 5
http://tudresden.de/die_tu_dresden/verwaltung/dezernat

_5/sachgebiet_5_7/uj/bilder/pdf2002/UJ15-02.pdf


Unterzeichnung der Vereinbarung: Paul G.Gilli (TU Dresden) Milada Hlaváčková,

Dagmar Juchelková, Petr Horyl (alle TU Ostrava), Jörg Huhn, Klaus Koppe

(alle TU Dresden) (von links nach rechts)

http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/6189/


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