
2003 (März):
Auszeichnung mit der Medaille der Fakultät Maschinenwesen der VŠB-TU Ostrava



2005 (13. Juni):
Auszeichnung mit der Medaille der VŠB-TU Ostrava


Am 13.06.2005 wurde Dr. Klaus Koppe / Fakultät Maschinenwesen, Institut für Energietechnik für seine Verdienste um die Entwicklung und Ausgestaltung der Zusammenarbeit durch den Rektor der VŠB-TU Ostrava, Prof. Tomáš Čermák, mit der Ehrenmedaille der im Dreiländereck Tschechien, Polen, Slowakei gelegenen tschechischen Universität ausgezeichnet.
Heute besteht zwischen unseren beiden Universitäten eine Vereinbarung zur Verleihung des Doppeldiploms im Studiengang Maschinenbau, mit der die bisherige, auf einem Kooperationsvertrag zwischen den beiden Fakultäten Maschinenwesen basierende Zusammenarbeit auf eine neue Stufe gestellt wurde. Es ist eine lebendige Zusammenarbeit mit einem regelmäßigen Austausch von Studenten und Wissenschaftlern, Ausgestaltung wissenschaftlicher Veranstaltungen sowie Gastvorlesungen. Der Initiative und Ausdauer von Dr. Klaus Koppe ist es zu verdanken, dass diese Kooperation, die im Jahre 1997 mit einem vom Internationalen Büro des BMBF initiierten Projekt begann, das heutige Niveau erreicht hat.
Prof. Dr.-Ing. Uwe Gampe, Fakultät Maschinenwesen; Institut für Energietechnik
Quelle: DUJ 13/2005 Seite 12
http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/verwaltung/dezernat_5/
sachgebiet_5_7/uj/bilder/pdf2005/UJ13-05pdf

2006 (03. Oktober):
Habilitation an der VŠB-TU Ostrava
Habilitační práce na téma :
« TERMICKÉ VYUŽÍVÁNÍ BIOMASY – ZÁKLAD ZÁSOBOVÁNÍ ENERGIÍ S NÍZKÝMI EMISEMI CO2 »


Habilitationskommission / habilitační komise:
prof. Ing. P. Kolat, Dr.Sc., předseda FS VŠB-TUO
prof. Ing. P. Horyl, CSc. FS VŠB-TUO
prof. Ing. I. Imriš, Dr.Sc. SjT TU v Košicich
doc. Ing. L. Ochrana, CSc. FSI VUT v Brně
prof. Ing. F. Hrdlička, CSc. FS ČVUT v Praze
Gutachter / Oponenti:
prof. Ing. V. Roubíček, CSc., Dr.h.c. FMMI VŠB-TUO
Prof. Dr.-Ing. habil. B. Bilitewski TU Drážd’any
doc. Ing. J. Kozaczka, CSc. AGH Krakow
Přitomní členové Vědecké rady schválili v tajném hlasování návrh na složení habilitační komise pro habilitační řízení Dr. Ing. Klause Koppe a zahájení jmenovaciho řízení pro obor Energetické stroje a zařízení většínou hlasů.
http://www1.vsb.cz/ke/_soubory/vzprava2006.doc
Auch tschechisch habilitiert

Wenn sich jemand mit der Arbeit zum Thema «Thermische Nutzung von Biomasse – Grundlage einer regenerativen CO2-armen Energieversorgung» habilitiert, muss schon einiges «drauf haben». Wenn er das aber nicht nur in Deutsch, sondern zusätzlich auch noch in Tschechisch tut, ist das außerordentlich bewundernswert. Dr. Klaus Koppe (r.) tat genau dies, habilitierte zweisprachig an der TU Ostrava (CZ), was auch vom sehr guten Verhältnis des TUD-Instituts für Abfallwirtschaft und Altlasten zur mährischen Uni zeugt. Links im Bild der Rektor der TU Ostrava, Professor Thomáš Čermák. Foto: K.K.
Quelle: DUJ 20/2006 Seite 10
http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/verwaltung/dezernat_5/
sachgebiet_5_7/uj/bilder/pdf2006/UJ20-06pdf

2006 (16. November):
Ernennung zum Dozenten für das Fachgebiet Energiemaschinen und -anlagen an die VŠB-TU Ostrava
Der Rektor der TUO, prof. Ing. Tomáš Čermák, CSc., übergibt die Urkunde
siehe auch: http://ic.vsb.cz/informator/7-06/INFORM-706.PDF (Seite 4/5)

2007 (23. Februar):
Ehrendoktorwürde für den Staatspräsidenten der Tschechischen Republik Prof. Václav Klaus
Die Technische Universität Dresden hat dem tschechischen Präsidenten Václav Klaus die Ehrendoktorwürde verliehen. Klaus werde damit nicht nur als Staatspräsident der Tschechischen Republik, sondern auch als international profilierter Wirtschaftsexperte Europas ausgezeichnet, erklärte der Rektor der Universität, Prof. Hermann Kokenge, beim Festakt in Dresden. Die Ehrenpromotion solle zugleich die gewachsenen Bindungen zwischen den Hochschulen in Tschechien und der TU stärken. Zur Begründung hieß es weiter, Klaus habe seiner Grundvision von der freien Marktwirtschaft folgend die entscheidenden Schritte zur erfolgreichen wirtschaftlichen Transformation seines Landes nach 1989 beigetragen. Relativ niedrige Inflationsraten, geringe Arbeitslosigkeit und ein hohes Wirtschaftswachstum belegten eindrucksvoll den Erfolg dieses Weges.
Václav Klaus
Der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt würdigte den Staatspräsidenten als engagierten Verfechter der Marktwirtschaft. Für Tschechien habe sich das Risiko gelohnt, dass Klaus einen marktwirtschaftlichen Kurs eingegangen sei. Das Land bekomme heute die Früchte der 90er Jahre, sagte der CDU-Politiker. «Die Tschechische Republik ist durch die starke wirtschaftliche Dynamik für uns ein wichtiger Handelspartner geworden.» Das gelte ganz besonders seit dem EU-Beitritt des Nachbarlandes, betonte Milbradt.

Derzeit existieren sechs auf der Ebene von Hochschulverträgen basierende Kooperationen zwischen der TU Dresden und Hochschulen der Tschechischen Republik; dies betrifft die beiden Universitäten in Prag sowie die in Ústí nad Labem (Aussig), Liberec (Reichenberg), Olomouc (Olmütz) und Brno (Brünn). Im Bereich des Maschinenwesens gibt es beispielsweise ein gemeinsames Diplom der TU und der Universität Ostrava. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von gemeinsamen Projekten auf den Ebenen von Fakultäten und Instituten.


siehe auch:
http://idw-online.de/pages/de/news197485

Januar / leden 2010
Frau Doz. PhDr. Jarmila Krejčíková, CSc. ist seit Beginn des Jahres 2010 Generalkonsulin der Tschechischen Republik in Dresden
Na počátku nového roku, konkrétně 6. ledna 2010, zaznamená generální konzulát v Drážďanech změnu ve vedení. Do jeho čela nastoupí Doc. PhDr. Jarmila Krejčíková, CSc.
Internet:
http://www.mzv.cz/dresden/de/uber_das_generalkonsulat/generalkonsul/index.html

Februar / únor
Tschechisches Zentrum öffnet letztmalig
Das Tschechische Zentrum Dresden öffnet am 04.02.2010 letztmalig für Besucher seine Pforten.
Dresden - Der „Tag der offenen Tür“ ist zugleich die Abschiedsparty der Einrichtung auf der Hauptstraße 11 in Dresden, die Ende März nach rund zwölf Jahren aus Spargründen beim Prager Außenministerium schließen muss.
Zum Schluss gibt es Musik und kulinarische Köstlichkeiten. Das Zentrum hatte seit 1998 mit tschechischer Kultur und Tradition bekanntgemacht und zugleich Kontakte auf wirtschaftlichem, kulturellem und touristischem Gebiet aufgebaut, die auch künftig gepflegt werden sollen. Konzerte, Ausstellungen, Vorträge und Festivals wurden von tausenden Menschen besucht.
Tschechische Zentrum Dresden
Hauptstraße 11
01097 Dresden
Internet:
www.czechcentres.cz/dresden

„Tschechische Kultur beliebt in Dresden“
Die neue Generalkonsulin Tschechiens in Dresden, Jarmila Krejčíková, über die Folgen der Schließung des Tschechischen Kulturzentrums.
Frau Krejčíková, Sie sind seit knapp einem Monat neue Generalkonsulin der Tschechischen Republik in Dresden. Wie ist ihr erster Eindruck von Stadt und Menschen?
Ich kenne die Stadt seit meiner Kindheit. Dresden gehört schon immer zum Besten, was dass Ausflugsprogramm bieten konnte. Ich bewundere die Menschen für ihre Hartnäckigkeit, wie sie mit der Zerstörung ihrer Stadt im Zweiten Weltkrieg zurechtgekommen sind. Gegen alle Umwegbarkeiten haben sie es geschafft, diese großartige Stadt wieder zu einer Kulturmetropole aufzubauen, die Besucher aus dem In- und Ausland anzieht.
Sie waren schon als Diplomatin in Wien und Rom. Was ist das Besondere an ihrem Amt in Dresden?
Sachsen und Tschechien haben viel gemeinsam. Hier muss man nicht lange erklären, was nach 1945 passiert ist. Wir schwimmen auf einer Welle. Für einen Diplomaten ist das sehr wichtig und ich schätze das sehr. Im Übrigen habe ich das Glück, in einer Zeit hier zu wirken, in der die tschechisch-deutschen und tschechisch-sächsischen Beziehungen so gut wie nie zuvor in ihrer Geschichte sind. Und das sage ich ganz bewusst als Historikerin.
Welche Prioritäten werden ihre Arbeit in den kommenden Monaten bestimmen?
In der Diplomatie ist Kontinuität unerlässlich. Vor allem möchte ich die intensiven Beziehungen zwischen beiden Staaten auf der Ebene der Spitzenpolitiker weiter entwickeln. Schon ihr erster Ministerpräsident, Kurt Biedenkopf, war ein großer Anhänger der Tschechischen Republik, und das hat sich bis zum heutigen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich fortgesetzt.
Welche weiteren Ziele für ihre Arbeit gibt es?
Des Weiteren werde ich mit den Präsidenten der tschechischen Nachbarbezirke Liberec, Usti nad Labem und Karlovy Vary engen Kontakt halten, denn gerade dort werden die allgemeinen Probleme gelöst. Ich bin mir bewusst, dass der Freistaat Sachsen nicht in jeder Hinsicht mit den Bezirken in Tschechien vergleichbar ist, aber wenn es gelingt, dass die drei Bezirke so oft es geht mit einer Stimme sprechen, dann sind wir für die Sachsen ebenbürtige Partner.
Welche konkreten Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit stehen vor Ihnen?
Mir ist wichtig, dass einige zwischenstaatliche Projekte, die Sachsen ganz besonders betreffen, zu Ende geführt werden. An erster Stelle sei der Staatsvertrag genannt, der auch die grenzüberschreitenden Rettungsdienste regeln soll, damit Menschenleben unmittelbar und schnell gerettet werden können. Ebenfalls auf Bundesebene, aber für Sachsen besonders wichtig, ist der Ausbau des Schienenkorridors Dresden-Prag. Beide Staaten werden ihre Verhandlungen dazu noch im April gerade in Dresden fortsetzen.
Wie geht es nach der Schließung des Tschechischen Zentrums in Dresden weiter?
Wir werden die Kulturarbeit nicht in dem Umfang weiterführen können, wie bisher. Aber die tschechische Kultur in Dresden muss erhalten bleiben. Das betrifft vor allem die Tschechisch-Deutschen Kulturtage, über die der tschechische Kulturminister die Schirmherrschaft übernommen hat. Damit ist auch mehr Geld für die Veranstalter verbunden. Gemeinsam mit unseren Partnern, der Brücke/Most-Stiftung und dem Collegium Behemicum in Usti nad Labem, möchte ich das Programm des Festivals auf Jahre absichern.
Das Zentrum kümmert sich auch um Sprachausbildung …
Die Sprachausbildung wollen wir durch die Unterstützung des bilingualen Gymnasiums in Pirna und der tschechischen Lektorate an den Universitäten in Dresden und Leipzig fortführen. Die Zusammenarbeit mit dem Bildungsverein „Schola ludus“, der Tschechisch-Unterricht für die Kleinsten anbietet, soll ausgebaut werden. Mit dem Wegfall des Zentrums entsteht in Dresden keineswegs ein Vakuum.
Gespräch: Steffen Neumann
Zur Person
- Jarmila Krejčíková wude 1950 geboren. Sie promovierte und lehrte Geschichte und Archivwesen an der Universätät Brünn.
- 1995 trat sie in den diplomatischen Dienst der Tschechischen Republik ein. Als Diplomatin war sie in Wien und Rom tätig.
- Anfag des Jahres löste sie in Dresden Tomas Podivinsky als Generalkonsul ab.
vom 22.02.2010