Klaus Koppe
  Korioses
 
Manometer

Mit dem Zeitalter der Dampfkessel und der allmählichen Erhöhung der Dampfdrücke wurden die Gefahren größer, die neben unzulänglichen Herstellungsverfahren und dem Einsatz ungeeigneter Werkstoffe auch bei unsachgemäßer Bedienung auftreten können. Das Manometer ist dabei von Beginn an ein unentbehrliches und bis heute gesetzlich gefordertes Messinstrument zur sicheren Betriebsführung.





In einem Bericht an den Revisionsdienst des Bayrischen Überwachungsvereins im Jahre 1911 wird von einer „ländlichen Jungfrau“ geschrieben, die versucht hatte „einen Posten als Lokomobilheizerin“ zu bekommen. Sie „glaubte aber durch gründlichen Nachweis ihrer fachlichen Befähigung über die gesetzlichen Schwierigkeiten hinüber zu kommen und hat besser als es vielleicht Bücher vermögen, die Gefahren der Dampfkraft und die sich daraus ergebenden Betriebsregeln an einem Manometer grafisch dargestellt“.



Kesselwärter



Maschinen- und Kesselwärter der Zeche Friedrich - Ernestine
(Steinkohlen-Bergwerk in Essen-Stoppenberg) im Jahre 1906

«Bei der Auswahl des Bedienungspersonals von Dampfkesseln ist auf dessen Charaktereigenschaften ein Hauptgewicht zu legen. Nüchternheit, Verlässlichkeit, Fleiß, Ordnungsliebe und Geistesgegenwart sind die größten Tugenden eines Kesselwärters. Mit ihrer Hilfe kann er sich bei einigermaßen normaler Begabung alles Übrige aneignen. Ein oberflächlicher Mensch ohne Pflichtgefühl bildet, wenn auch noch so intelligent und bewandert, eine ständige Gefahr für die anvertraute Dampfkesselanlage.»
 
Zeitschrift d. Bayr. Rev. Ver. 1909
 
 
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