Der Autor dankt dem Direktor des Zentrums für Energietechnik ENET der VŠB-Technische Universität Ostrava, Herrn Prof. Ing. Tomáš ČERMÁK, CSc., für die Förderung, fachliche Begleitung und finanzielle Unterstützung im Rahmen des Forschungsprojekts CZ.1.07/2.3.00/20.0075 InterEnergy und CZ.1.05/2.1.00/03.0069 ENET

Vorwort
Prof. Ing. Dagmar Juchelková, PhD.
VŠB-TU Ostrava (CR)
Fakultät Maschinenwesen
Leiterin des Instituts für Energietechnik

Die vorliegende Publikation ist nach unserer gemeinsamen Veröffentlichung „Feuer und Flamme für Abfälle. Thermische Verfahren in der Abfallwirtschaft.“ (ISBN 978-80-7329-226-3; REPROS-Verlag Ostrava 2009) entstanden, in der in einem kurzen Abschnitt auf die historische Entwicklung der Abfallwirtschaft Bezug genommen wurde. Die positive Resonanz auf das Buch hat gezeigt, dass an der Entwicklung der Abfallwirtschaft von den Anfängen weit vor unserer Zeitrechnung (8.000 bis 9.000 v. Chr.) bis zur heutigen modernen Müllentsorgung großes Interesse besteht. Früher oder später landet jedes Produkt im Abfall.
Klaus Koppe, viele Jahre Mitarbeiter an der TU Dresden, zuletzt mit Lehrbefugnis und Prüfungsberechtigung, hat es verstanden, anhand von Bildern aus dem World
Wide Web die Abfallwirtschaft im Wandel der Zeit aufzuzeigen. Ein kurzer begleitender Text und ein umfangreiches Quellenverzeichnis ergänzen die bildliche Darstellung.
Bereits seit 1995 besteht eine enge wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit zwischen den Universitäten Dresden und Ostrava. Intensiver Wissenschaftstransfer führte u. a. zu einer Reihe Veröffentlichungen auf nationalen und internationalen Tagungen sowie in der Fachpresse. Zudem entstanden 5 Bucheditionen (teilweise in zwei Sprachen). Ab 2002 gibt es zwischen den Fakultäten Maschinenwesen beider Universitäten eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit, die den Austausch von Hochschullehrern, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studenten sowie gemeinsame Forschungsprojekte und wissenschaftliche Veranstaltungen vorsieht. 2005 wurde eine Vereinbarung zwischen beiden Universitäten auf dem Gebiet des Maschinenwesens zur Verleihung eines deutsch-tschechischen Doppeldiploms unterzeichnet.
Als EU-Länder müssen sich die Tschechische Republik wie Deutschland beim Umgang mit Abfällen an die EU-Vorgaben halten. Mit dem deutsch-tschechischen Umweltabkommen vom 24. Oktober 1996 wurde schon frühzeitig eine gemeinsame Umweltkommission eingerichtet. Anstehende Gesetzgebungsverfahren, Herausforderungen bei der Abfallvermeidung, Ressourcenwirtschaft und Finanzauswirkungen auf die Bürger stehen dabei auf der Agenda.
So wie sich die Umweltbedingungen und –anforderungen laufend ändern, verändert sich auch die Abfallwirtschaft, wie die in dieser Monografie dargestellte Bilddokumentation sehr anschaulich zeigt. Ich wünsche den Lesern, dass das Konzept auf großes Interesse stoßen und weite Verbreitung finden wird.